Verstehe deinen Appetit

Hattest du jemals ein quälendes Hungergefühl während einer Diät?

Alle die versuchen Gewicht zu verlieren, kennen das quälende Hungergefühl, auch nach den „Hauptmahlzeiten“ des Tages, wie Mittag- oder Abendessen. Auch ich fühlte den „Hunger“, als ich vor einigen Jahren angefangen habe, Gewicht zu verlieren.

Am Anfang dachte ich, dass ich zu viele Kalorien von meinem Speiseplan gestrichen hätte, da sich mein Bauch wie eine knurrende, leere Grube anfühlte. Ich suchte Hilfe bei meinem Arzt, da ich besorgt war, dass ich durch das ständige Hungergefühl gestresst oder müde werden würde.

Ich dachte, dass ich den Kampf verlieren würde.

Nachdem ich mir das Essenstagebuch, welches ich geführt hatte (du solltest auch anfangen ein Tagebuch zu führen), angeschaut habe, lächelte mein Arzt nur und sagte „Ich denke es ist Ihr Appetit, der die Probleme verursacht.“


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Ich hatte nur eine vage Vorstellung davon, was Appetit genau ist und so erklärte mir mein Arzt weiter: „Appetit ist dein geistiges Verlangen nach Nahrung und hat einen Einfluss darauf, wie befriedigt du durch die Nahrungsaufnahme bist.“

Dann wurde mir klar: das quälende Hungergefühl war psychologisch bedingt! Als ich an diesem Abend nach Hause kam, fühlte ich mich ermächtigt. Ich stellte fest, dass mein Appetit dazu führte, dass ich an manchen Tagen zu viel aß. Ich würde in der Lage sein, ihn zu kontrollieren, damit er mir keine Probleme mehr bereiten würde.

Warum existiert Appetit?

Appetit ist die Art und Weise des Gehirns Nahrung zu schätzen und er setzt außerdem das Befriedigungslevel während des Essens. Unser Appetit ist eine psychologische Reaktion auf die Präsenz von Nahrung oder die Idee etwas zu essen oder zu trinken.

Dein Appetit wird durch genetische Veranlagung und Programmierung bestimmt. Die Programmierung ist wichtig, da sie jedes Mal wenn du isst, die Bühne freigibt. Unser Appetit kann so stark sein, dass er unsere Bauchmuskeln dazu bringt, sich zusammenzuziehen. Appetit ist vielleicht psychologisch bedingt, hat aber definitiv einen physischen Einfluss.

Deine stärksten Sehnsüchte nach Nahrung basieren auf früheren Erfahrungen, zum Beispiel wenn deine Mutter leckere Gerichte zubereitet hast, als du klein warst.

Der Appetit kann sich im Laufe der Zeit verändern, je nachdem wie viel Programmierung stattgefunden hat. Das nächste Mal, wenn du dich fühlst, als müsstest du Süßigkeiten essen, dann spricht höchstwahrscheinlich nur dein Appetit, der dich in den Laden schickt, um das Verlangen zu stillen.

Was ist der Unterschied zwischen Hunger und Appetit?

Da dein Appetit auf mentalen Wünschen basiert, wird er getrennt, von echten und physischen Hunger, betrachtet. Du kannst ganz einfach zwischen Hunger und Appetit unterscheiden, wenn du darauf achtest, wie dein Körper mit dir kommuniziert.

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Sobald du physische Signale durchlebst, wie einen knurrenden Magen oder Muskelschwäche, dann bist du höchstwahrscheinlich hungrig. Die Lösung: Fang an zu essen! Wenn dein Körper dir signalisiert, dass er Treibstoff braucht, dann ignoriere ihn auf keinen Fall.

Appetit auf der anderen Seite wird dir andere Signale senden. Du „fühlst“ dich, als müsstest du mehr essen, auch wenn dein Magen bereits voll ist. Dein Kopf sagt dir, dass die Portion zu klein war.

Du möchtest also zum Kühlschrank gehen und nach etwas greifen, irgendetwas, denn du hast immer noch Hunger. Du wirst dich nach deinem Lieblingsessen sehnen. Die Liste der auf Appetit basierenden Gedanken und Gefühlen ist endlos.

Können wir unseren Appetit bekämpfen?

Oft fühlen wir die Stärke des Appetits, wenn unsere Blutzuckerwerte nach unten gehen.

Dies passiert aller 4 Stunden, vom Moment an, an dem du morgens aufstehst. Unter der Annahme, dass du frühstückst, wirst du ungefähr aller 4 Stunden ein Hunger- und Appetitgefühl haben.

In Ländern wie dem Vereinigten Königreich, essen Menschen normalerweise 4 Mal am Tag: Frühstück, Mittagessen, Tee und Abendessen. In Ländern wie Deutschland, gibt es das „3-teilige“ Ernährungskonzept: Frühstück, Mittag- und Abendessen.

Es gibt also eine große Lücke zwischen Mittag- und Abendessen. Aufgrund des niedrigen Blutzuckerlevels kurze Zeit nach dem Mittagessen, fühlen sich viele Menschen ausgehungert und kaufen so ungesunde Snacks, um vor dem Abendessen noch zu „naschen.“

Wie viele Mahlzeiten sollten wir pro Tag zu uns nehmen?

Eine ausgezeichnete Lösung für das oben genannte Problem ist es, zu essen, bevor dein Appetit dich dazu zwingt zu viel oder ungesund zu essen. Die optimale Anzahl an Mahlzeiten, um deinen Appetit zu zügeln, sind 5 bis 6 kleine Mahlzeiten pro Tag.


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Das klingt vielleicht nach einer Menge, ist aber eigentlich einfach, wenn du zu leichten, kalorienarmen Snacks greifst, wie Müsliriegeln oder Haferkeksen.

Salate sind auch tolle Appetitzügler, da sie jede Menge Geschmack und Textur haben und diese Komponenten den Appetit nach kurzer Zeit mäßigen.

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